Finanzierung der Seniorenfreizeitstätte gesichert

12717875_770343819769162_6819699889529365022_nIch freue mich, dass die Finanzierung der neuen Seniorenfreizeitstätte nun gesichert ist und danke unserer Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey für ihren Einsatz. Die Planungsarbeiten können nun fortgesetzt werden, damit im kommenden Jahr der Bau beginnen kann. Die Rudower Seniorinnen und Senioren haben sich eine neue Freizeitstätte verdient!

Franziska Giffey informiert dazu:

„Finanzierung der Seniorenfreizeitstätte Alt-Rudow gesichert – der Einsatz des Bezirksamtes Neukölln für die Finanzierung eines Neubaus der Seniorenfreizeitstätte in Alt-Rudow hat sich gelohnt. Das Lenkungsgremium für die Vergabe der Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur Wachsende Stadt hat am 24. März entschieden, dass nicht benötigte Mittel aus dem Jahr 2015 für den Neubau umgewidmet werden dürfen. Mit dieser Entscheidung auf Senatsebene, für die wir uns intensiv eingesetzt haben, ist die Finanzierung des Neubaus in Höhe von 700.000 Euro gesichert. Damit können wir in diesem Jahr mit den Planungsarbeiten beginnen, um im nächsten Jahr bauen zu können. Natürlich werden die Rudower Seniorinnen und Senioren an den Planungen beteiligt, denn sie wissen am besten, was eine gute Seniorenfreizeitstätte ausmacht.
Auf dem Gelände der alten Dorfschule Rudow in Alt-Rudow 60 wird dazu ein einstöckiges, barrierefreies Gebäude mit 150 Quadratmetern Grundfläche errichtet, das auch eine Küche und flexibel aufteilbare Räume beinhaltet. Der ehemalige marode Standort Alt-Rudow 45 wird abgerissen. Hier wird in diesem Jahr bis 2017 eine neue Stadtteilbibliothek für 1,8 Millionen Euro als moderner Bildungsort errichtet, der für alle Altersgruppen etwas bietet – auch für die Seniorinnen und Senioren. Mit Veranstaltungen für Jung und Alt soll die Bibliothek zu einem attraktiven Bildungs-, Kultur- und Freizeitort in Rudow werden.“

Verlängerung der U7 zum Flughafen BER

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin_U7.svg

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Am vergangenen Samstag fand der Parteitag der Neuköllner SPD statt. Der Parteitag wählte Martin Hikel, Vorsitzender der SPD Rudow und Kandidat in Rudow für das Abgeordnetenhaus von Berlin, in den geschäftsführenden Kreisvorstand. Er wird dort das Amt des Schriftführers bekleiden.

Die SPD Rudow brachte darüber hinaus zum Parteitag einen Antrag ein, die Forderung nach einer Verlängerung der U-Bahnlinie 7 zum Flughafen BER in das Wahlprogramm der SPD Berlin für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 18. September 2016 aufzunehmen. Dieser wurde vom Parteitag einstimmig beschlossen und wird nun vom Landesparteitag der Berliner SPD am 30. April debattiert und abgestimmt.

Dazu Martin Hikel: „Wenn das Land Berlin das Verkehrskonzept für den Flughafen überarbeiten muss, dann sollte spätestens jetzt die Verlängerung der U7 zum Flughafen mitgedacht und umgesetzt werden. Die Trassen sind da, weshalb der Bau wesentlich günstiger und vor allem weniger aufwendig als der Bau der Kanzlerbahn U55 werden würde. Eine U-Bahnanbindung des Hauptstadtflughafens stünde der Metropole Berlin gut zu Gesicht.“

Ebenso Franziska Giffey, Kreisvorsitzende der Neuköllner SPD:
„Ein Hauptstadtflughafen braucht auch eine Hauptstadtanbindung. Neukölln wird nach der Eröffnung des BER das neue Eingangstor zu Berlin sein. Wir wollen unsere Gäste aus aller Welt gut empfangen und so einfach wie möglich in die Stadt bringen. Dafür brauchen wir eine Verlängerung der U7 von Rudow nach Schönefeld. Berlin baut eine U-Bahn zum Hauptbahnhof, warum nicht auch zum Hauptstadtflughafen?“

Eine Verlängerung der U-Bahnlinie 7, um den Flughafen BER metropolengerecht erschließen zu können, bleibt für uns eine Option, die wir dem Busverkehr auf der Straße vorziehen. Im Zuge der Überarbeitung des Verkehrskonzeptes für den Flughafen stellt eine Verlängerung der U7 eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Schienenangebots dar, um dem zu erwartenden Fluggastaufkommen gerecht zu werden. Kurzfristig kann in einem ersten Schritt eine Verlängerung der U-Bahn zum Frauenviertel mit einem Bahnhof U Lieselotte-Berger-Platz ein Wohngebiet mit ca. 1700 Haushalten erschließen und einen Attraktivitätsschub für den Kiez und Umgebung bewirken.