Verlängerung der U7 zum Flughafen BER

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin_U7.svg

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Am vergangenen Samstag fand der Parteitag der Neuköllner SPD statt. Der Parteitag wählte Martin Hikel, Vorsitzender der SPD Rudow und Kandidat in Rudow für das Abgeordnetenhaus von Berlin, in den geschäftsführenden Kreisvorstand. Er wird dort das Amt des Schriftführers bekleiden.

Die SPD Rudow brachte darüber hinaus zum Parteitag einen Antrag ein, die Forderung nach einer Verlängerung der U-Bahnlinie 7 zum Flughafen BER in das Wahlprogramm der SPD Berlin für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 18. September 2016 aufzunehmen. Dieser wurde vom Parteitag einstimmig beschlossen und wird nun vom Landesparteitag der Berliner SPD am 30. April debattiert und abgestimmt.

Dazu Martin Hikel: „Wenn das Land Berlin das Verkehrskonzept für den Flughafen überarbeiten muss, dann sollte spätestens jetzt die Verlängerung der U7 zum Flughafen mitgedacht und umgesetzt werden. Die Trassen sind da, weshalb der Bau wesentlich günstiger und vor allem weniger aufwendig als der Bau der Kanzlerbahn U55 werden würde. Eine U-Bahnanbindung des Hauptstadtflughafens stünde der Metropole Berlin gut zu Gesicht.“

Ebenso Franziska Giffey, Kreisvorsitzende der Neuköllner SPD:
„Ein Hauptstadtflughafen braucht auch eine Hauptstadtanbindung. Neukölln wird nach der Eröffnung des BER das neue Eingangstor zu Berlin sein. Wir wollen unsere Gäste aus aller Welt gut empfangen und so einfach wie möglich in die Stadt bringen. Dafür brauchen wir eine Verlängerung der U7 von Rudow nach Schönefeld. Berlin baut eine U-Bahn zum Hauptbahnhof, warum nicht auch zum Hauptstadtflughafen?“

Eine Verlängerung der U-Bahnlinie 7, um den Flughafen BER metropolengerecht erschließen zu können, bleibt für uns eine Option, die wir dem Busverkehr auf der Straße vorziehen. Im Zuge der Überarbeitung des Verkehrskonzeptes für den Flughafen stellt eine Verlängerung der U7 eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Schienenangebots dar, um dem zu erwartenden Fluggastaufkommen gerecht zu werden. Kurzfristig kann in einem ersten Schritt eine Verlängerung der U-Bahn zum Frauenviertel mit einem Bahnhof U Lieselotte-Berger-Platz ein Wohngebiet mit ca. 1700 Haushalten erschließen und einen Attraktivitätsschub für den Kiez und Umgebung bewirken.

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