Spatenstich der Rudower Stadtteilbibliothek

Quelle: Franziska Giffey (facebook)

Quelle: Franziska Giffey (facebook)

Für 1,8 Millionen Euro bekommt das Herz von Rudow eine neue Stadtteilbibliothek. Schön, dass wir in solche Bildungsprojekte investieren. Ende 2017 können dort die ersten Bücher ausgeliehen werden. Heute fand mit unserer Neuköllner Bürgermeisterin Franziska Giffey, unserem Bildungsstadtrat Jan Rämer sowie der Leiterin der Rudower Stadtteilbibliothek Susann Schaller und dem Architekten Wieland Vajen der erste Spatenstich statt.

Das Bezirksamt informiert wie folgt:

Der Bau der neuen Stadtteilbibliothek in Alt-Rudow 45 beginnt! Eine moderne Stadtteilbibliothek für über 70.000 Besucher/innen und über 150.000 Entleihungen im Jahr entsteht im Herzen von Rudow mit einem Bauvolumen von 1,8 Millionen Euro. Am 21. Juli 2016 erfolgte durch Bezirksbürgermeisterin Dr. Giffey und Bezirksstadtrat Rämer der erste Spatenstich für ein neues modernes Bibliotheksgebäude – nach langjähriger Unterbringung der Bibliothek im Dauerprovisorium der Clay-Oberschule und 26 Jahre nach Schließung des alten Standortes in der Neuköllner Straße (jetzt: Alt-Rudow). Der Neubau bietet die Chance, über die klassische Bibliotheksnutzung hinaus in Rudow neben der alten Dorfschule einen weiteren zentralen Ort der Begegnung und Kommunikation, der Information und des Lernens zu entwickeln.

Die Eröffnung ist im Frühjahr 2018 geplant – 80 Jahre nach Einrichtung der ersten Stadtteilbibliothek in Rudow.

Das vom Architekturbüro Wieland Vajen entworfene Gebäude wird auf drei Geschossen mit 570 m² Nutzfläche Platz für ein vielfältiges Medienangebot und moderne Medienausleihe bieten. In diese Nutzfläche integriert sind Bereiche für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Lese- und Arbeitsplätze. Für ein erweitertes Bildungs- und Veranstaltungsangebot für Jung und Alt in Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen im Stadtteil bietet das neue Haus ausreichend Raum. Ein Lesecafé mit Lesegarten lädt zum Verweilen ein und steht außerdem für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung.

Eine Neuheit empfängt die Besucher/innen gleich am Haupteingang. Hier gibt es einen „Windfang“, wo rund um die Uhr Bücher zurückgegeben werden können.

Ein großer Teil der Bauarbeiten wird durch erfahrene Fachkräfte sowie Auszubildende der Spandauer Knobelsdorff-Schule – Oberstufenzentrum für Bautechnik ausgeführt.

Jan-Christopher Rämer, Bezirksstadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Sport:
„Wir sind sehr stolz, eine Bibliothek neu bauen zu können, denn so etwas kommt nicht oft vor! Die neue Stadtteilbibliothek in Rudow soll ein Ort für Jung und Alt sein, an dem man sich nicht nur zum Lesen und Arbeiten treffen kann. Gerade in Zeiten der Digitalisierung ist es wichtig, Bibliotheken nicht nur zu erhalten, sondern im Gegenteil: Sie sind zentrale Orte auch der digitalen Weiterbildung.“
https://www.berlin.de/ba-neukoelln/aktuelles/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung.500389.php

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