Besuch bei der Feuerwache Neukölln

Heute habe ich gemeinsam mit der Neuköllner SPD-Abgeordneten Nicola Böcker-Giannini die Feuerwache Neukölln besucht. Herr Franzke von der Feuerwehrdirektion Süd und der stellvertretende Wachleiter Herr Stimpel haben uns einen interessanten Einblick in die Struktur der Feuerwehr, aber auch in das tägliche Einsatzgeschehen vermittelt. Monatlich gehen mehr als 1700 Notrufe ein, aufgrund derer die Feuerwehrmänner und -frauen zu Einsätzen in Nord-Neukölln ausrücken. Darunter sind rund 1200 Rettungsdiensteinsätze.

Neben der jüngst in den Medien dargestellten Personalproblematik und den Schwierigkeiten bei der Gewinnung und Ausbildung neuer Kolleginnen und Kollegen für die Feuerwehr, haben wir uns auch über Ideen zu einem
Präventionsunterricht in Schulen ausgetauscht. So könnte den Kindern schon früh vermittelt werden, sich und anderen in Notlagen auf richtige Weise helfen zu können, aber auch den Einsatzkräften der Feuerwehr den verdienten Respekt für ihre Arbeit entgegen zu bringen, der leider immer häufiger bei erwachsenen Mitbürgern fehlt. Die Polizei hat mit einem solchen Modell zur Verkehrserziehung und Gewaltprävention sehr gute Erfahrungen gemacht.

Ich habe unseren beiden Gastgebern stellvertretend für alle
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwache meinen Dank für ihre tägliche Arbeit ausgesprochen, die nicht einfach und manchmal sehr gefährlich ist. Die jüngst gemachten Zusagen unseres Innensenator Geisel zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Feuerwehr sind aus meiner Sicht ein erster Schritt in die richtige Richtung, um die Situation der Kolleginnen und Kollegen zu verbessern und Anerkennung für die Verdienste um unser aller Wohl und Sicherheit zu zeigen.

Auf kurzem Dienstweg werde ich die Prüfung der Einrichtung eines Halteverbotsbereiches an einer Engstelle vor der Wache in der Emser Straße veranlassen, um das Ausrücken der Rettungswagen und Löschfahrzeuge zu beschleunigen, damit die Hilfe auch schnell dort ankommen kann, wo sie benötigt wird.

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